Hurricane Irma


In den vergangenen 25 Jahren hat sich der Prognosefehler bei Wirbelstürmen mehr als halbiert. Doch 24 Stunden im Voraus liegt er immer noch bei 160 Kilometern.

Drei Tage vorher liegen die Wissenschaftler 370 Kilometer daneben – von Naples an Floridas Westküste bis nach Miami im Osten sind es etwa 200 Kilometer. Daher gab es von Anfang an die Möglichkeit, dass Irma nicht an der Ost-, sondern an der Westküste der Florida-Halbinsel aufs Festland treffen könnte. Diese Prognoseunsicherheit habe ich in einem Artikel zur Chaostheorie «Der gezähmte Zufall» an der Universität St. Gallen thematisiert: der Inhalt hat in den 25 Jahren seit der Erstpublikation nichts an Aktualität eingebüsst, weshalb ich diesen unverändert auf meiner Webpage publiziere.

https://rocspirit.ch/articles/

Ein interessanter Artikel zur aktuellen Hurrikan-Forschung:

https://www.tagesanzeiger.ch/26263961

1 Response


  • I. Hürzeler // // Reply

    Guten Abend Herr Schlegel

    Ich finde Ihren Artikel sehr aktuell, auch wenn es 25 Jahre alt ist. Ich habe 7 Jahre in Tokyo gelebt und bin als Geologin fasziniert von der Vorhersagbarkeit von Erdbeben und Tsunamis. Es liegt eine unglaubliche Faszination und Schönheit in der Rhythmik dieser Naturereignisse. Wird die Menschheit je das Wissen haben, die Natur und die Erde so zu verstehen, dass diese Naturereignisse vorhersagbar werden? Ganz herzlich I. Hürzeler

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